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Die Graue Bewegung

Graue Panther Bewegung aus Amerika...

DIE GRAUEN - Generationspartei / Bewegung Deutschland




Liebe Mitglieder und Sympathisanten,
herzlich Willkommen in der Partei „DIE GRAUEN – Generationspartei“.


Mein Name ist Norbert Raeder, ich freue mich Sie nun auf eine neue und spannende politische Reise mitnehmen zu dürfen! In den letzten Wochen und Monaten haben wir vieles erlebt und vieles gelernt, das spannende und neben den vielen auch spürbaren schmerzhaften Erfahrungen ist aber vor allem die beeindruckende Tatsache und Erkenntnis das gerade hierdurch etwas neues und aufregendes entstanden ist. Eine begeisternde und seines gleichen suchende Herausforderung.

Die Partei „DIE GRAUEN – Generationspartei“



Lehnen Sie sich zurück und begleiten Sie mich auf eine Visionäre Reise politischer Vergangenheit im Widerspiel der Zukunftsvisionen einer neuen Bewegung die sich den Zielen der weltweiten Grauen Panther Bewegungen verpflichtet sieht.

MAGGIE KUHN




Die Gründerin der Grauen Panther in Amerika
am 3. August 2005 würde Maggie Kuhn ihren 100.Geburtstag feiern. Sie ist vor 10 Jahren, Ende Mai 1995, gestorben.

Eine große Kämpferin für soziale Gerechtigkeit im Bewusstsein, dass diese starke, kleine Frau auch für uns wichtige, gangbare Wege aufgezeigt hat.

1905 in Denver USA geboren interessierte sich Maggie Kuhn schon als junges Mädchen für soziale Probleme und war aktiv im ‘Christlichen Verein Junger Mädchen’. In dieser Organisation konnte sie anno 1927 eine Ausbildung zur Sozialarbeiterin absolvieren. Später arbeitete sie bei der Presbyterianischen Kirche im sozialen Dienst, kümmerte sich beispielsweise während des 2. Weltkrieges um allein stehende Frauen mit Kindern, welche in der Rüstungsindustrie beschäftigt waren, denen aber weder Wohnungen noch Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung standen.

Die Rechte der Frauen waren ihr ein Leben lang ein großes Anliegen. Durch ihre eigenen Leistungen in der von Männern dominierten kirchlichen Organisation und ihren großen Einsatz verbesserte Maggie Kuhn die Akzeptanz von Frauen in führenden Positionen. In den 60er Jahren bestand die Tätigkeit der kirchlich-sozialen Institutionen zur Hauptsache darin, sich um Kranke und Sterbende zu kümmern. Maggie Kuhn erkannte, dass die Senioren nicht nur würdig sterben, sondern vor allem würdig leben wollten, dass jedoch immer mehr alte Menschen verarmten. 1969 lebten in den USA von 20 Millionen über 65 Jahre zählender Menschen ein Viertel unter dem Existenzminimum.

Eine Rebellion dieser Bevölkerungsgruppe bahnte sich an. Diese Leute wollten nicht mit Unterhaltungsprogrammen, Kaffee und Kuchen abgespeist werden, nein sie verlangten
existenzsichernde Renten und Mitspracherecht in allen sie betreffenden Belangen. Für solche Forderungen kämpfte die Pionierin Maggie Kuhn in Altersheimen und Kommissionen, wo sie anfänglich wenig Verständnis für die Probleme von Senioren vorfand.
Da Arbeit für Maggie Kuhn den Lebensinhalt bildete, war die Eröffnung an ihrem 60. Geburtstag, sie
müsse jetzt in Pension gehen, ein arger Schock. Doch sie fand – wie immer - neue Wege, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Mit 5 Freundinnen zusammen gründete sie eine Gruppe, die sie “Ratschläge für ältere Menschen” nannte, dies im Wissen darum, dass die Alten ein vernachlässigtes, vergessenes Segment in der Gesellschaft darstellten. Ein Fernsehmoderator schlug dann den Namen “Graue Panther”, in Anlehnung an die bekannte militante Schwarzenorganisation unter Malcolm X, die “Black Panthers”, vor.

So kümmerten sich die “Grey Panthers” in der Folge sowohl um Rassenprobleme als auch um finanzielle Sorgen älterer Menschen, halfen ihren Mitgliedern z.B. Bankkonten zu eröffnen für ihre Renten, um sich vor Raubüberfällen bei der Barauszahlung zu schützen. Die Grauen Panther veränderten bald die Auffassung der Banken, alte Menschen seien keine interessante Zielgruppe. Ganz allgemein propagierten sie, dass Alter keine Krankheit sei, und bekämpften überall das schlechte Image alter Menschen in der Gesellschaft. Maggie Kuhn warf
Fragen wie diese auf:

Warum werden Alte oft wie Kinder angesprochen und behandelt?
Warum sind sie nicht besser in der Gesellschaft integriert?



An der ersten öffentlichen Versammlung der Grey Panthers, an der gleich 100 Personen teilnahmen, wurde einstimmig beschlossen, zusammen mit den Jungen gegen den Vietnam Krieg zu demonstrieren.

Heute, wo eine Nachfolgeorganisation der Grey Panthers, die AARP (American Association for Retired Persons) 34 Millionen Mitglieder zählt, kann man wohl sagen: “Wer es mit den Alten verdirbt, hat seine politische Zukunft hinter sich!”



Maggie Kuhn ist mit ihren Grey Panthers in hohem Masse dafür verantwortlich, dass auch in unserer Gesellschaft ein verändertes Bild des alten Menschen entstanden ist. Wir sind ihr heute dafür dankbar, dass sie mit ungeheuerer Energie und Ausdauer bis zu ihrem 90. Lebensjahr gegen soziale Ungerechtigkeit gekämpft hat.

Aus dem Buch “No Stone Unturned” von Maggie Kuhn, aus dem Amerikanischen
übersetzt von Esther Lang



NORBERT RAEDER




Wir setzen auf alle Generationen


Die Alten sind schon lange unterwegs. Viele von ihnen haben noch die Wirtschaftskrise erlebt und der zweite Weltkrieg mit seinen Schrecken ist ebenfalls noch in lebhafter Erinnerung. Diese Zeit hat viel Kraft gekostet. Damalige Väter waren im Militär und die Mütter, die bisher in ihrer Aufgabe als Hausfrauen aufgegangen waren, wurden plötzlich ins Wirtschaftsleben eingespannt. Aber gerade das hat diese Generation stark gemacht.

Nun wollen sie mit Würde alt werden und alt sein. Was sie als Rente und Pension erhalten, haben sie sich verdient. Sie möchten nicht als Almosenempfänger abgetan werden. Sind auch die Knochen morsch und die Kraft im Schwinden, sie wollen nicht bemitleidet, sondern als vollwertige Menschen ernst genommen werden. Der Kopf ist noch frei. Sie können die Welt kritisch beobachten und im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Aufbau und der Weiterentwicklung unseres Sozialstaates mitarbeiten.

Aber wie steht es mit der nachfolgenden Generation?

Wenn ich einen Teil unserer Wirtschaftsführer, Manager und Politiker betrachte, schwindet mein Optimismus. Was sie interessiert, ist Geld, Ansehen und Erfolg. Die neuen Schlagworte sind Gewinnmaximierung, Kompetenzerweiterung, Globalisierung, Fusion. Und auf der Strecke bleibt der Mensch. Ihm droht Arbeitslosigkeit und Armut. Es ist leider ein kalter Wind, der uns entgegen weht.

Wie können wir aus diesem Schlamassel herausfinden?

Wir setzen auf ein miteinander der Generationen - die Jugend gemeinschaftlich mit den erfahrenen Älteren. Wenn wir den jungen Menschen helfen, dass sie eine gute Ausbildung und vor allem eine gute Bildung erhalten, bleibt für mich die Hoffnung, dass sie mit ihrer Kraft und Unverbrauchtheit das Steuer auch für die älteren Generationen in eine andere Richtung wenden können. Wir jedoch müssen ihnen Vorbild sein.

Die Grauen – Generationspartei hat sich vorgenommen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu beizutragen.



 

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